- 1. Zur Teilnahme sind nur aktive Feuerwehrleute (BF, FF, Werk- und
Betriebsfeuerwehren) berechtigt, die das 18. Lebensjahr zum Zeitpunkt des Wettkampfes erreicht haben.
- Um eine reibungslose organisatorische Abwicklung der Wettkämpfe
zu gewährleisten hat sich der Teilnehmer 45 Minuten vor seinem
Starttermin bei der Wettkampfleitung zu melden.
- Als Wettkampfbekleidung sind vom Teilnehmer Sportschuhe, Sporthose
(kurz), T-Shirt, Einsatzjacke und Feuerwehrhelm mitzubringen.
- Mit Ausnahme der Station 2 ist an allen Stationen eine Pressluftflasche
(Flasche am Rücken ohne Maske) zu tragen. Die Pressluftflasche
wird von der Wettkampfleitung zur Verfügung gestellt.
- Station 1: Zwei an eine Pumpe angeschlossene
B-Schläuche sind bis zu einer Markierung in 80m Entfernung auszuziehen,
wobei die Schläuche zusammen oder nacheinander ausgezogen werden
können. Anschließend sind zwei Schläuche einfach aufzurollen
und zu einem markierten Punkt zu tragen, entweder zusammen oder nacheinander.
Die beiden aufgerollten Schläuche müssen noch erkennen lassen,
dass diese aufgerollt sind, wobei diese Entscheidung dem zuständigen
Wettkampfrichter unterliegt. Die Zeitnehmung stoppt beim Ablegen der
beiden aufgerollten Schläuche.
- Station 2: In der Hammerbox sind jeweils
50 Anschläge oben und unten zu leisten. Beim Röhrenlauf ist
ein Gewicht mit 15kg zu tragen, wobei es untersagt ist das Gewicht durch
die Röhre zu werfen. Das 80kg Schultergewicht ist über eine
Strecke von 100m zu tragen. Abschließend muss eine 3m hohe Eskaladierwand
überwunden werden, wobei die Zeitnehmung an dieser Station bei
Kontakt der Sprungmatte hinter der Wand gestoppt wird.
- Station 3: Eine zweiteilige Steckleiter
muss zu einem Objekt getragen und an diesem aufgestellt werden. Danach
sind zwei Gewichte mit je 15kg über eine Treppe in das 2. Obergeschoss
eines Objekts zu tragen. Vom 2. Obergeschoss sind zwei zusammen gebundene
B-Schläuche mit einem Seil vom Boden nach oben zu ziehen und abzulegen.
Danach sind die beiden 15kg Gewichte über eine Treppe wieder nach
unten zu tragen. Dann muss ein Mundstück auf einem Wasserwerfer
aufgeschraubt und abschließend eine markierte Ziellinie durchlaufen
werden. Die Zeitnehmung stoppt beim Durchlaufen des Zieles.
- Station 4: Zwei 20kg Kanister sind über
eine kurze Distanz zu einem Abstellplatz zu tragen. Dabei müssen
die Kanister zuerst über ein 1,2m hohes und 1,5m langes Plateau
geschoben und danach über ein schmales Stufenpodest getragen werden.
Nach dem Abstellen der Kanister sind 10 Stockwerke hoch zulaufen.
- Kleinere Unregelmäßigkeiten bei der Absolvierung der Stationen
werden nach Ermessen der Wettkampfrichter jeweils mit Zeitstrafen von
10 Sekunden geahndet.
- Jedem Teilnehmer wird ein Wettkampfbetreuer zugeteilt, der die Einhaltung
der Pausen bzw. Startzeiten überwacht. Die Intervalle der Startzeiten
zwischen den einzelnen Station betragen exakt 10 Minuten, wobei die
Zeit zwischen Abschluss der Station und Start an der folgenden Station
als Pause gilt.
- Jede Station muss bei den Männern nach 4 Minuten bzw. bei den
Frauen nach 5 Minuten absolviert sein. Wird die Zeit überschritten
so wird vom Wettkampfrichter abgebrochen. Der Teilnehmer kann den Wettkampf
fortsetzten, aber es wird eine Zeitstrafe von 8 Minuten für diese
Station verhängt.
- Bei regelwidriger Absolvierung oder Nichtabsolvierung einer Station
kann der Teilnehmer zwar weitermachen, aber es wird eine Zeitstrafe
von 8 Minuten für diese Station verhängt.
- Bei Überschreitungen der Pausenzeiten wird trotzdem beginnend
mit dem Startzeitpunkt die Zeit genommen.
- Der Teilnehmer mit der schnellsten Gesamtzeit ist der Gewinner.
- Ein Teilnehmer, der alle Stationen korrekt und innerhalb der vorgegebenen
Zeit absolviert, d.h. die Gesamtzeit enthält keine Strafzeiten,
ist jedenfalls in der Endplatzierung vor Teilnehmern mit Gesamtzeiten
inkl. Strafzeiten zu reihen.
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